Bandenkrieg in Haftanstalt: 116 Tote und Dutzende Verletzte

Zum dritten Mal in diesem Jahr kam es in einer Haftanstalt zu einer blutigen Auseinandersetzung zwischen rivalisierenden Banden. Im Litoral-Gefängnis nordwestlich von Guayaquil sind nach Angaben der Polizei am Dienstagabend 116 Menschen ums Leben gekommen Link zum Artikel des Nachrichtenpools Lateinamerika: https://www.npla.de/thema/repression-widerstand/bandenkrieg-in-haftanstalt-116-tote-und-dutzende-verletzte Weiterlesen

Indigenenbewegung kritisiert Kriminalisierung von Aktivist:innen in Ecuador

Der Indigenendachverband Conaie in Ecuador hat im September 2021 zusammen mit weiteren ecuadorianischen Gruppierungen eine Amnestie für festgenommene, mehrheitlich indigene Aktivist:innen und politische Führungspersonen gefordert.

Ein Großteil der 260 in der Forderung aufgelisteten Aktivist:innen wurde bei Protesten im Oktober 2019 festgenommen.

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Streiks und Proteste gegen die Regierung in Ecuador

In Ecuador haben im August 2021 zahlreiche Menschen gegen die neoliberale Politik des im Frühjahr angetretenen Präsidenten Guillermo Lasso demonstriert. Der Gewerkschaftsbund Frente Unitario de Trabajadores (FUT) hatte eine „große Mobilisierung“ angekündigt, mehrere Organisationen zu landesweiten Streiks und Protesten aufgerufen. Vor allem die Aufhebung der Preisbindung für Treibstoff und die damit verbundene Verteuerung sorgen für Wut.

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ECUADOR – Am Scheideweg von Wirtschaftsinteressen und dem Schutz des Regenwaldes

In Ecuador wurde der konservative Guillermo Lasso zum Präsidenten gewählt. Was bedeutet das für die indigene Bevölkerung des Landes? Das Wahlergebnis gibt Anlass für einen Rückblick auf Ecuadors Regierungen in den letzten zwei Jahrzehnten, von Jamil Mahuad bis Lenín Moreno.

Dieser Artikel stammt aus dem neuesten Rundbrief der Amnesty Themenkogruppe Menschenrechte und indigene Völker

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Abtreibungen in Folge von Vergewaltigungen entkriminalisiert

Ende April hat das ecuadorianische Verfassungsgericht die Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen in Folge von Vergewaltigungen beschlossen. Zuvor hatte das Gericht Klagen gegen zwei Artikel des Strafgesetzbuches untersucht, die sich auf Abtreibungen in Ecuador beziehen.

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Der neue Präsident: Guillermo Lasso, ein rechtsgerichteter Banker

Guillermo Lasso ist ein reicher Mann, der sein Vermögen durch Spekulation in kurzer Zeit von einer auf 31 Millionen Dollar vermehren konnte… Link zum Artikel des Nachrichtenpools Lateinamerika: https://www.npla.de/thema/tagespolitik/der-neue-praesident-guillermo-lasso-ein-rechtsgerichteter-banker/ Weiterlesen

Wahl in Ecuador: Lasso besiegt Arauz

Der ehemalige Bankier Guillermo Lasso wird nach offiziellen Angaben der nächste Präsident Ecuadors, trotz der Ablehnung seines Programms durch verschiedene soziale Sektoren, die heute seinen Sieg bedauern. Ein Hintergrundbericht  von amerika21.de: https://amerika21.de/blog/2021/04/249599/guillermo-lasso-praesident-von-ecuador Weiterlesen

ILO169 – ein wichtiger Schritt zur Stärkung der Rechte indigener Völker

Der Bundestag hat das Ratifizierungsgesetz über die Konvention Nr. 169 der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) zum Schutz der Rechte indigener Völker verabschiedet. Die Konvention garantiert indigenen Völkern ihre Rechte auf Erhalt der kulturellen Identität, auf Beteiligung an staatlichen Entscheidungen sowie auf Land und Ressourcen. Pressemitteilung des Koordinationskreises ILO 169(www.ilo169.de): 2021-04-15-Ratifizierung der ILO-Konvention zum Schutz indigener Völker Weiterlesen